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Geschichte Wir blicken auf eine über 100jährige Geschichte als traditionsreiches Familienunternehmen zurück. Die wichtigsten Ereignisse und Eckdaten möchten wir Ihnen hier präsentieren.
Von der Gründung bis zur Zerstörung (1907 bis 1945)
1907 Gründung der Firma Ernst Stenz oHG – Eisenkonstruktionen, Schlosserei und mechanische Werkstätte - durch den am 3.12.1883 geborenen Firmengründer Ernst Stenz. Standort der Firma ist die Grombühlstraße 3 in Würzburg.
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1919 Die Firma Ernst Stenz oHG wird umbenannt in Franken-Industrie-Werke Ernst Stenz GmbH. Im gleichen Jahr wird die Fertigung von Blechwaren, vorwiegend Ofenrohren und Zubehör, aufgenommen.
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1920
Ernst Stenz erhält das Patent auf eine Bleiblombe mit Knotenkammer. Beginn der Fertigung von Plomben, Plombendrähten und Plombenzangen. |
1935
Ernst Stenz erhält ein Reichspatent auf Aluminiumplomben und ist seither alleiniger Hersteller dieses Plombentyps weltweit. Auf Betreiben des Reichsministeriums für Wirtschaft werden Außenministerium, Reichsbank, Reichsbahn, Reichspost, Zollbehörden und Wehrmacht angewiesen, ihren Bedarf an Plomben ausschließlich bei Franken-Industrie zu decken.
1940 - 1945
Die Firma wird durch das Reichswirtschaftsamt verpflichtet, Munitionskisten aus Blech herzustellen.
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16. März 1945 An diesem schicksalsschweren Tag wurde Würzburg durch einen Luftangriff zu etwa 85 % zerstört. Auch die Franken-Industrie entging diesem Inferno nicht. Alle Werkhallen und Gebäude wurden schwer beschädigt. Die glänzende Entwicklung des Unternehmens schien mit einem Schlag beendet. |
Wiederaufbau und Nachkriegsjahre (1945 bis 1957)
1945
Bereits im Herbst 1945 beginnt der Wiederaufbau der zerstörten Werkgebäude. Baumaterial, Werkzeuge und Maschinen sind kaum zu beschaffen. Mit den nach und nach zurückkehrenden Mitgliedern der Belegschaft werden Schuttberge entfernt, Mauern und Dächer errichtet und beschädigte Werkzeuge und Maschinen wieder in Betrieb genommen. Hand in Hand mit seinen Mitarbeitern arbeitet auch der damals 62jährige Firmenchef Ernst Stenz in den Trümmern.
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1950
Der Wiederaufbau ist abgeschlossen.
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1953
Mit den ersten Exporten von Aluminiumplomben in die USA betritt Franken-Industrie Neuland: Es beginnt die Ausweitung der Aktivitäten über die Landesgrenzen hinaus.
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1954
Eine Anfrage der Daimler-Benz AG löst eine rasante Entwicklung in der Firmengeschichte aus. Neben die alten Produkte treten Ausgleichgewichte als neues Standbein. Sie werden sich später zum Hauptumsatzträger entwickeln. Der größer werdende Geschäftsumfang mit den Auswuchtgewichten bedingt eine Abkehr von Zulieferbetrieben und die Einrichtung einer Härterei mit Glühofen und einer Galvanikabteilung zum Verzinken der Haltefeder. Der Firma Daimler-Benz folgen als Kunden rasch Borgward, Opel, VW, BMW, Alfa-Romeo und Ford.
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1957
Die Auftragsbücher verzeichnen erste Exportaufträge für Auswuchtgewichte aus Österreich und der Schweiz.
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Firmenentwicklung (1958 bis 2004)
1959
Auswuchtgewichte der Franken-Industrie werden in das Lieferprogramm der Firma Würth aufgenommen. So entsteht eine langjährige Geschäftsbeziehung mit dem heute größten Abnehmer, einem weltweit führenden Familienkonzern.
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7. Februar 1963
Der Firmengründer Ernst Stenz stirbt in seinem achtzigsten Lebensjahr. Es gelang ihm, die Enge eines kleinen Handwerkbetriebes zu sprengen und dank intensivem Fleiß und beharrlicher Zielstrebigkeit sowie unternehmerischen Geschicks in die Industrialisierung zu gehen.
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1964 Mit 152 Mitarbeitern wird der bislang höchste Personalstand erreicht.
1966 In den Ländern Frankreich, Belgien, Niederlande, Schweden, Dänemark, USA und Australien können Handelspartner für Auswuchtgewichte gewonnen werden. Der Exportanteil am Gesamtumsatz steigt auf 21 %.
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1973
Das Firmenlogo wird als nicht mehr zeitgemäß empfunden und ersetzt.
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1982
Der Umsatzanteil der Auswuchtgewichte beträgt etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes.
1991
Die Exportaktivitäten für Auswuchtgewichte und Plomben erstrecken sich jetzt weiter nach Norden und Osten, z.B. Finnland und Irland, Ungarn, Tschechoslowakei und Polen.

1992
Das bisher verwendete S-förmige Logo wird durch das F-Logo ersetzt. Als Werbemaßnahme hat sich die Firma ab 1992 immer wieder im Motorsport engagiert, so zum Beispiel im Sponsoring bei der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft, dem Porsche-Cup und beim Oldtimer-Motorsport.
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1995
Technische Notwendigkeiten und größerer Platzbedarf erfordern den Bau einer neuen Produktionshalle für Auswuchtgewichte. Zwei neue Werkstoffe für Auswuchtgewichte kommen zum Einsatz: Zink und Kunststoff.
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1996 Franken-Industrie wird nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.
2000 Um den gewachsenen Ansprüchen der Automobilindustrie Folge zu leisten, wurde das Managementsystem von Franken-Industrie nach QS-9000 sowie VDA 6.1 zertifiziert.
2003 Eine weitere Zertifizierungen nach ISO/TS 1649:2002 folgt sowie die Einführung der bleifreien Auswuchtgewichte aus Zink.
Unter neuer Flagge (2004 bis 2007)
2004 Um den Fortbestand der Standorte zu erhalten wird die Franken-Industrie an die Wegmann-Gruppe verkauft.
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2006
Produktion und Firmensitz werden nach Veitshöchheim verlegt, um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Änderung des Firmennamens in Franken-Industrie GmbH & Co. KG.
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2007 Die Franken-Industrie feiert 100jähriges Betriebsjubiläum.
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2009
01.10.09: Die Franken-Industrie GmbH & Co. KG geht in die WEGMANN automotive GmbH & Co. KG über. Bestehen bleiben die Marken Franken-Original und FEco.
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